Legionellen-Gefahr: Warum Duschen zwischen 20 und 50 Grad ein unterschätztes Risiko birgt

24. März 2026

Die warmen Temperaturen im Frühling haben eine andere Gefahr im Gepäck: Legionellen! Diese unsichtbaren Bakterien sind nicht zu unterschätzen und könnten beim Duschen zur gesundheitlichen Bedrohung werden. Willkommen in der Welt der Legionellen und der darin verborgenen Risiken!

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Legionellen können gefährliche Infektionen auslösen! 😱
  • Sie fühlen sich bei Temperaturen zwischen 20 und 50°C besonders wohl. 🌡️
  • Ein Temperaturwert von 60°C tötet sie ab! 🔥
  • Regelmäßiges Wasserlaufen in den Leitungen ist ein Muss! 🚰

Wusstest Du, dass in Deutschland jährlich etwa 30.000 Lungenentzündungen auf Legionellen zurückzuführen sind? 😷 Im Jahr 2026 bleibt die Gefährdung hoch!

Die Gefährlichkeit der Legionellen

Legionellen sind die unsichtbaren Bösewichte in Deinem Wasser. Diese winzigen Bakterien können nur unter dem Mikroskop erkannt werden. Zunächst scheinen sie harmlos, doch bei einem Kontakt mit hohen Konzentrationen können sie ernsthafte gesundheitliche Probleme verursachen. Die Legionärskrankheit, eine schwere Form der Lungenentzündung, ist hier das Hauptworst-Case-Szenario. Während milde Fälle grippeähnliche Symptome äußern, kann eine unbehandelte Infektion zu einer ernsthaften Bedrohung werden.

Der Trick bei Legionellen ist, dass sie sich in stehendem Wasser wohlfühlen. In diesen ruhigen Gewässern, besonders bei Temperaturen von 20 bis 50°C, können sie sich ordentlich vermehren. Es ist also keineswegs zu unterschätzen, wie und wann man Wasser nutzt. Das Problem wird schlimm, wenn du in der Dusche von Wasserdampf umhüllt wirst, der die Bakterien direkt in Deine Lunge transportiert!

Warum die Temperatur entscheidend ist

Die Temperatur Deines Duschwassers ist mehr als nur eine Komfortfrage. Sie bestimmt, ob Legionellen sich ausbreiten oder abgetötet werden. Wassertemperaturen unter 20°C lassen die Bakterien zwar überleben, aber nicht wachsen. Bei über 60°C haben sie keine Chance mehr.

Moderne Warmwassersysteme sind oft so eingestellt, dass sie Energie sparen. Das bedeutet jedoch, dass die Warmwassertemperaturen häufig unter 50°C liegen, was für Legionellen wie ein wohltemperiertes Spa ist. Die Lösung? Eine regelgerechte Anpassung der Temperatur, die dauerhaft über 55°C gehalten wird, um die Vermehrung der Bakterien zu verhindern.

Regelmäßiges Wasserlaufen lassen

Besonders nach einem Urlaub ist es wichtig, das Wasser in den Leitungen zu lassen. Das Wasser soll einfach ein paar Minuten laufen, um die Legionellenkonzentration zu verringern. Gerade in Mehrfamilienhäusern können diese Bakterien aus alten Rohren stammen, also sei proaktiv!

Ein guter Ratschlag: Lass das Wasser in der Dusche, im Gäste-WC und in der Küche laufen. Auch das Spülen der Wasserleitungen sollte regelmäßig erfolgen, um nicht nur Legionellen, sondern auch lästiges Ungeziefer, wie Silberfischchen, fernzuhalten.

Desinfizieren der Wasserleitungen

Falls Du den Verdacht hast, dass Legionellen in Deinen Leitungen sind, kommen akute Maßnahmen ins Spiel. Ein Duschverbot könnte notwendig werden, um die Gefährdung zu minimieren. Danach gilt es, die Leitungen zu desinfizieren – das sollte ein Fachmann erledigen.

Durch Desinfektionsmaßnahmen mit chemischen Mitteln oder Chlor und einer Wassertemperatur von mehr als 60°C werden Legionellen effektiv abgetötet. Mieter sollten den Vermieter darauf hinweisen, dass die Leitungen frei von diesen Gesundheitsrisiken sind. Das sorgt nicht nur für Sicherheit, sondern schützt auch die gesamte Gemeinschaft.

Persönliche Anekdote

Neulich kam ich aus dem Urlaub zurück und dachte, ich könnte mich gleich erfrischen. Doch dann fiel mir ein, dass ich erst das Wasser laufen lassen sollte. Nach ein paar Minuten Warten dachte ich mir: Ich könnte auch gleich die Nachbarn zu einer Badewanne einladen, um auf die perfekte Wassertemperatur zu warten!

Was jetzt?

Erhöhe die Temperatur Deines Warmwasserspeichers über 55°C und lass regelmäßig das Wasser in Deinen Leitungen laufen. Informiere Dich auch über mögliche Desinfektionsmaßnahmen und sprich mit Deinem Vermieter, wenn Du Bedenken hast.

Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine fachliche Beratung.